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Migration von Magento 1.2 zu Magento 2.3

Allgemeine Beschreibung des Shops:

Der Kunde hat eine eigene Produktion und Kooperationen mit anderen Herstellern aus Europa und China. Der Online-Shop richtet sich an den Einzel- und Großhandel. Das Unernehmen hat sieben Mitarbeiter, die auch die Pflege des Shops verantworten.

Die Website wurde im Jahre 2009 erstellt. Seitdem wurden keine größeren Änderungen vorgenommen: Das Design ist veraltet, übliche Ergänzungen wie Pop-ups, Online-Zahlung, Wahl der Lieferung usw. wurden nicht installiert. Die Produktkarten waren veraltet und wirkten nicht repräsentativ.

Eckdaten: 10 Jahre auf dem Markt (2009 - Gründungsdatum).

Anzahl der tatsächlichen Seiten: 1700

Grund der Optimierungsanfrage:

Der Kunde wollte sein Geschäft ausbauen. Erstens, um die Verkaufszahlen auf das Niveau von Europa und Amerika zu bringen. Zweitens, um wettbewerbsfähige Online-Ressourcen zu schaffen, um Traffic zu generieren. Da das Thema Landwirtschaft nicht für die Promotion in sozialen Netzwerken geeignet ist, entschieden wir uns für SEO und kontextbezogene Werbung. Die Website war jedoch in dem Zustand, in dem sie 10 Jahre lang existierte, völlig veraltet und nicht konkurrenzfähig. Drittens wollte der Kunde das Salesforce CRM-System verbinden und Aufzeichnungen über Waren, Bilanz, Verkäufe, Kundenstamm, ein Treuebonussystem usw. führen. Und die erste Version des Magento bietet keine Synchronisation mit CRM-Systemen. Außerdem soll die Seite mehrsprachig werden und weitere Währungen anbieten. Das war ursprünglich nicht vorgesehen und kann ebenfalls im veralteten System nicht dargestellt werden.

Im Allgemeinen sah die Website sehr verlassen aus. So ist es nicht verwunderlich, dass jeder zweite Nutzer von Suchmaschinen die Seite sofort schloss, was die Ausfallrate auf 56% brachte.

Ansonsten, wie in allen Versionen von Magneto 1, gab es eine geringe Performance, die Reaktion des Korbes mit einer Verzögerung, kritische Ladegeschwindigkeit der Seiten.

Es machte keinen Sinn, die alte Website zu optimieren: Es ist kostspielig. In weniger als einem Jahr (Juni 2020) ist der Support der ersten Version des Magneto eingestellt. Bei mehr als tausend Besuchern pro Tag kann es zu mangelnder Leistung, schlechten Seitenlade- und Antwortzeiten und anderen Problemen kommen.

Es wurde beschlossen, eine neue Website zu entwickeln. Da die Wünsche des Kunden durch die zweite Version von Magento vollständig erfüllt wurden und die Mitarbeiter bereits mit diesem System vertraut waren – ist es Magento 2.3 geworden. Die Datenmigration konnte zudem weitestgehend automatisiert erfolgen.

Ziele der Migration zu Magento 2.3:

  • die Website vollständig zu aktualisieren: Struktur, Design, Funktionalität;
  • Ladegeschwindigkeit der Seite erhöhen;
  • Mehrsprachigkeit und Mehrwährungsfähigkeit implementieren;
  • Erstellung eines modernen Warenkorbes mit der Möglichkeit, direkt auf der Website zu bezahlen und mit der Wahl der Lieferung in Deutschland, Europa und Amerika;
  • das CRM-System Salesforce anbinden

Die Hauptaufgabe: Erstellung einer modernen, wettbewerbsfähigen Website, Übertragung von Daten von Produktkarten, Synchronisierung mit dem CRM-System.

Schwierigkeiten, vor denen wir standen:

  1. Integration mit CRM. Jedes Geschäftsprozess-Automatisierungssystem hat seine eigenen technischen Aspekte, Funktionssets und die Arbeitsdokumentation. Die Installation der Erweiterung für die Integration des CRM-Systems bereitete keine Schwierigkeiten, Probleme traten während der Konfigurationsphase auf.
  2. Die Bilder in der Produktkarte hatten die Größen für ein Blocksystem zur Platzierung von Inhalten. Das neue Design ist hingegen modular aufgebaut und sieht in der Produktkarte 15% größere Bilder vor. Bei der Migration der Bilder wurden diese teilweise stark verzerrt.

Wie die Probleme gelöst wurden:

  1. Bei der Anbindung und Konfiguration von Salesforce arbeiteten wir mit einem Mitarbeiter des Kunden zusammen, der im Unternehmen für CRM zuständig war. Denn die Verbindung erfordert eine ständige Interaktion zwischen den Systemen: Zugang, Validierungscodes, Prüfung und Bewertung der Synchronisierungsfähigkeiten. Salesforce verfügt über einen eigenen technischen Code, und es war erforderlich, Attributdaten darin zu finden, um eine Zuordnungstabelle zu erstellen und Komponenten zu synchronisieren. Dies ist eine sehr mühsame Arbeit, die teilweise vom Integrationssystem selbst geleistet wird. Gleichzeitig blieben wir mit dem Salesforce-Berater in Kontakt, der uns half, alle notwendigen Informationen zu finden und Verbindungen zwischen den Komponenten herzustellen. Die Integration dauerte länger als wir erwartet hatten.
  2. Die Bilder erforderten viel Fleißarbeit. Da die Auflösung der Bilder in der alten und der neuen Produktkarte unterschiedlich war, musste eine technische Lösung gefunden werden, um sie entsprechend zu korrigieren. Manuelles Befüllen von mehr als 1500 Produkten würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Als eine Alternativlösung wurden die freien Stellen an den Rändern mit einem neutralen Hintergrund aufgefüllt, damit die Proportionen der Bilder sich dem neuen Format fügen. Dies ist eine Übergangslösung: Neue Produkte werden mit einer geeigneten Fotoauflösung hinzugefügt, und die alten werden nach und nach aktualisiert.

Die Etappen der Migration:

Archivierung - Erstellung einer Kopie der Website.

Für die Datensicherheit und die Möglichkeit, Informationen oder Quellcode wiederherzustellen, die während des Migrations- und Umgestaltungsprozesses beschädigt werden oder verloren gehen könnten, wird eine Sicherungskopie erstellt.  Wir speichern die Daten während des gesamten Migrationsprozesses auf Festplatten und in Cloud-Speichern.

Design.

Der Kunde bezog seinen Webdesigner hinzu, der ein Layout für alle Seiten der Seite erstellte. Wir entschieden uns keine Vorlage zu verwenden, da hohe Anforderungen an die Funktionalität gestellt wurden. Dementsprechend wurde eine individuelle Seite erstellt und konfiguriert. Der Designer entwarf auch sichtbare Blöcke, wie Pop-ups, Kontaktformulare, "schwebender" Korb, Auto-Scrolling nach oben und weitere.

Module und Plug-Ins integrieren.

Es mussten keine Plug-ins migriert werden, was die Aufgabe der Migration erheblich erleichterte. Es mussten lediglich 14 Plugins aus den Bereichen Marketing, Usability, SEO installiert und konfiguriert werden.

Datenübertragung.

Als der Prototyp fertig war, wurden Plug-ins installiert und die Blöcke mit Informationen befüllt. Manuell würde dies sehr lange dauern, und in diesem Fall wäre der menschliche Faktor nicht ausgeschlossen.

Wir haben eine Software verwendet, mit der wir Datentransferprozesse automatisieren konnten. Außerdem haben wir zusätzlich alle portierten Inhalte auf der neuen Website moderiert, um Probleme mit leeren Feldern, Blöcken und anderen Codeteilen zu beseitigen.

Testing & QS.

Der letzte Schritt: Der Tester überprüfte die Arbeit der Website, das korrekte Versenden von Formularen, die Datenbankanbindung, die Darstellung des Designs, das Layout und machte eine Liste von möglichen Optimierungen.

Ergebnisse der Migration von Magento 1.2 auf Magento 2.3:

  1. Moderne, wettbewerbsfähige Ressource. Extern und intern ist das Projekt zu einer Bezugsgröße in der Nische geworden. Und sie beeinflusst alle Faktoren der Geschäftsentwicklung im Internet: Bekanntheitsgrad, Werbung in Suchmaschinen, Interesse des Publikums, Komfort bei der Arbeit mit den Seiten der Website, Funktionalität.
  2. Hohe Performance. Bei Belastungstests in 1000 Einzelbesuchen hat die Ressource eine optimale Arbeitsfähigkeit gezeigt, nur der Parameter des Seitenaufbaus hat sich je nach Art des Inhalts um 15-20% verringert.
  3. Möglichkeit der SEO-Werbung. Im Verwaltungsbereich können nun wesentliche Einstellungen mit Meta-Tags, Seiteninhalt und Zugriff auf alle erforderlichen technischen Dateien vorgenommen werden.
  4. Synchronisierung mit CRM. Und das ist die optimale Erfassung von Waren, Bestellungen, Verwaltung des Kundenstamms, die Erstellung eines individuellen Loyalitätsprogramms, die Möglichkeit, zusätzliche Analysesysteme anzuschließen, eine Smatphone App für Führungskräfte und Geschäftsinhaber, über die Sie die Aktivitäten des Unternehmens und auch im Online-Bereich verfolgen können.
  5. Fähigkeit, moderne Technologien einzubinden und die Benutzerfreundlichkeit der Website zu erhöhen. Und das sind Zahlungssysteme, die Einrichtung von Konten, die Möglichkeit, eine Lieferungsmethode zu wählen und Informationen über das Eingangsdatum der Bestellung zu erhalten, usw.

Zusätzlich zu den termingerecht ausgeführten Arbeiten stellten wir dem Kunden drei Monate lang kostenlose technische Unterstützung und begleitende Anweisungen für Mitarbeiter zur Nutzung aller Arten von Seiten im Shop zur Verfügung.